Küchen Profi Center · Dresden-Altfranken
Sachsenküchen in Dresden
Der Hersteller fertigt in Dippoldiswalde bei Dresden – gut 30 Kilometer von unserer Ausstellung. Was das im Alltag bedeutet, wenn einmal etwas nachgeliefert werden muss.

Wer in Dresden nach einer Sachsenküche sucht, sucht meistens zwei Dinge auf einmal: eine Küche, die nach Maß gebaut wird, und jemanden in der Nähe, der sie plant, aufmisst und einbaut.
Beides liegt hier ungewöhnlich nah beieinander. Der Hersteller nennt seinen Standort selbst „Dippoldiswalde bei Dresden“. Unsere Ausstellung steht in Dresden-Altfranken, Rudolf-Walther-Straße 3. Dazwischen liegen gut 30 Kilometer und rund 35 Minuten Fahrt.
Diese Seite ist keine Herstellerseite. Sie beschreibt, was die kurze Entfernung im Alltag bedeutet, was „Stückzahl 1“ praktisch heißt und was wir als Küchenstudio dazu beitragen.
Warum ein Hersteller in der Nähe im Alltag zählt
Der Punkt, an dem sich Nähe auszahlt, ist fast nie der Kauf. Es ist alles danach.
Eine Sockelblende, die beim Transport eine Delle bekommen hat. Ein Frontteil, das nach zwei Jahren ersetzt werden soll, weil etwas dagegen gefallen ist. Ein Auszug, den man nachbestellt, weil sich die Nutzung geändert hat. Das ist der normale Verlauf einer Küche, die zwanzig Jahre steht – nicht der Ausnahmefall.
Dazu kommt etwas, das nicht jeder Hersteller hat: Sachsenküchen fährt die eigene Logistik. Kein Spediteur dazwischen, der den Termin nach seinem Tourenplan legt.
Was Nähe nicht leistet, sagen wir genauso deutlich: Sie macht die Küche nicht billiger und nicht besser. Sie macht das Nachbessern schnell. Wer eine Küche danach aussucht, wo sie gebaut wird, sucht am falschen Ende. Wer zwischen zwei gleich guten Angeboten steht, hat hier ein Argument, das sich nachprüfen lässt.

Was „Stückzahl 1“ praktisch bedeutet
Sachsenküchen arbeitet seit 2016 durchgängig nach dem Stückzahl-Eins-Prinzip – hundert Prozent Auftragsfertigung, regelbasierte Konstruktion, keine Serie. Der Weg dorthin begann 2009 mit der automatisierten Fertigung von Korpusteilen.
Im Planungstermin heißt das: Ein Schrank, der 87 Zentimeter breit sein muss, wird 87 Zentimeter breit. Er wird nicht auf 90 gerundet und die Differenz mit einer Blende zugestellt. Für einen Raum mit schrägen Wänden, einem Erker oder einer Nische, die in kein Raster passt, ist das der Unterschied zwischen „geht“ und „geht nicht“.
Wie viel Spielraum das gibt
- 26 Korpusdekore, innen wie außen dekorgleich
- 5 Unterschrank-, 7 Hängeschrank- und 9 Hochschrank-Korpushöhen
- 15 Farben in drei Sättigungsstufen – von Stroh, Mais und Senf über Salbei, Laub und Olive bis Gletscher, Ozean, Tiefsee, Rosé, Burgund und Rost
- Darüber hinaus Sonderfarben nach RAL, Sikkens, NCS und Farrow & Ball
Ehrlich dazu: Diese Auswahl ist ein Vorteil und eine Falle zugleich. Im Prospekt ist sie beeindruckend, im Wohnzimmer eine Überforderung. Genau deshalb treffen wir die Vorauswahl im Planungstermin, nicht im Katalog.

26 Dekore, 15 Farben und Sonderfarben nach Wunsch – das sortiert sich am besten im Gespräch. Bringen Sie Ihre Maße mit, dann gehen wir sie mit Ihnen durch.
Was im Korpus steckt – die Stellen, die man später nicht mehr sieht
Beim Küchenkauf schaut jeder auf die Front. Was zwanzig Jahre hält, entscheidet sich dahinter.
- Verdeckte Hängejustierbeschläge mit Aushängesicherung, dreidimensional justierbar – dafür stehen die Fugen später gerade
- 5 mm starke MDF-Rückwände, eingefalzt und verschraubt – das trägt die Verwindungssteifigkeit des ganzen Schranks
- Eigene Fertigungstiefe: eigene Lackiererei, eigene Arbeitsplatten- und Frontenfertigung
Die AccuraBox – der Auszug, den man täglich anfasst
Der Auszug ist das Bauteil, das in einer Küche am häufigsten benutzt wird. Sachsenküchen liefert dafür seit Kurzem serienmäßig die AccuraBox: ein Schubkastensystem mit klarer Form und ohne sichtbare Bohrungen, auf Wunsch mit LED-Beleuchtung und Holz-Design-Capes. Es gibt sechs Individualisierungsmöglichkeiten, und dasselbe Design zieht sich durch Auszüge und Innenausstattung durch.
Der Hersteller, in nachprüfbaren Angaben

- 1908Die Möbelfertigung am Standort beginnt.
- 1920Die ersten Küchenmöbel entstehen unter dem Namen Sachsenküchen.
- 1930erEiner der führenden Küchenhersteller Deutschlands.
- 1991Privatisierung und Neufirmierung als SACHSENKÜCHEN H.-J. Ebert GmbH.
- 2016Umstellung auf durchgängige Stückzahl-1-Fertigung.
- 2023Die neue Montagelinie in Werk 2 ist fertig.
- 2025Arbeitsplatten- und Frontenfertigung werden umgebaut.
Heute arbeiten dort 247 Menschen, dazu 13 Auszubildende und 5 Studierende. Die Exportquote liegt über 50 Prozent.
Nachhaltigkeit ist dort kein Siegel auf dem Prospekt, sondern lässt sich an fünf Dingen festmachen: Überproduktion vermeiden durch Stückzahl 1, nachhaltige Materialien, umweltfreundlich heizen, energiesparende LED-Beleuchtung und umweltschonende Logistik.
Linoleum – wenn die Front aus fast nur Natur bestehen soll
Die Linoleumfront LEONA ist das Beispiel, an dem sich am besten zeigt, was der Hersteller unter natürlichen Oberflächen versteht.
Und Sie müssen sich das nicht vorstellen: In unserer Ausstellung steht eine Küche mit LEONA-Fronten. Linoleum fühlt sich anders an als jede Folie und jeder Lack – seidenmatt, warm, leicht nachgebend. Das ist genau der Unterschied, den kein Foto überträgt.
- Bis zu 98 Prozent der Inhaltsstoffe sind natürlichen oder mineralischen Ursprungs
- Die Oberfläche ist von Natur aus antistatisch, lichtecht und unempfindlich gegen Fingerabdrücke – und leicht zu reinigen
- Neun Trendfarben, auf Wunsch mit integrierter Griffmulde in Nussbaum oder Eiche
- Neu geprägte Oberflächen: Wiener Geflecht und Urbanstruktur
- Linoleum und geölte Oberflächen lassen sich mit einfachen Mitteln wieder aufarbeiten
Wer kleine Kinder hat oder auf Wohngesundheit achtet, sollte sich diese Front im Termin ansehen und anfassen. Auf einem Bildschirm ist der Unterschied nicht zu erkennen.

Was wir dazu beitragen
Der Hersteller baut die Küche. Alles davor und danach machen wir.
- Planung in 3D. Sie sehen Ihre Küche beim Termin räumlich am Bildschirm – Ihre Fronten in Ihrem Grundriss. Abfotografieren ausdrücklich erlaubt.
- Aufmaß bei Ihnen zu Hause, kostenlos. Millimeter, die im Grundriss stimmen, stimmen in der Wohnung noch lange nicht.
- Montage durch die eigene Mannschaft. Bei voller Auslastung kommen feste Partnerbetriebe dazu, die im KPC-Logo fahren – ein Ansprechpartner bleibt es trotzdem.
- Und Sie können sie anfassen. In unserer Ausstellung stehen gleich zwei Sachsenküchen: eine ADINA und eine mit LEONA-Linoleumfronten. Fronten, Auszüge, Arbeitsplatte – kein Katalogbild, kein Rendering.
Wann Sachsenküchen passt – und wann nicht
Passt gut, wenn Ihr Raum nicht ins Raster fällt: schräge Wände, Dachschrägen, ein Altbau mit krummen Ecken, eine Nische zwischen zwei Türen. Und wenn Sie eine bestimmte Farbe im Kopf haben, die es nicht von der Stange gibt.

Passt weniger gut, wenn Sie eine gerade Zeile im Neubau brauchen und der Preis das einzige Kriterium ist. Dann gibt es in unserem Sortiment passendere Hersteller – und dann sagen wir Ihnen das im Termin, statt Ihnen etwas zu verkaufen, das mehr kann, als Sie brauchen.
Wir führen neben Sachsenküchen auch Burger, Bauformat, Decker und Nobilia.
Häufige Fragen
Gibt es Sachsenküchen überhaupt noch?
Ja. Die SACHSENKÜCHEN H.-J. Ebert GmbH produziert in Dippoldiswalde bei Dresden, mit 247 Mitarbeitenden, 13 Auszubildenden und 5 Studierenden. 2023 kam eine neue Montagelinie in Werk 2 dazu, 2025 wurden Arbeitsplatten- und Frontenfertigung umgebaut. Die Frage wird oft gestellt, weil der Name aus einer anderen Zeit stammt – die Möbelfertigung läuft dort seit 1908.
Welche Qualität haben Sachsenküchen?
Nachprüfbar ist, was in der Fertigung steckt: eigene Lackiererei, eigene Arbeitsplatten- und Frontenfertigung, 5 mm starke eingefalzte MDF-Rückwände, verdeckte Beschläge mit dreidimensionaler Justage. Alles andere beurteilen Sie am besten selbst, wenn Sie in unserer Ausstellung eine Schublade aufziehen.
Sind Sachsenküchen teuer?
Das lässt sich ohne Grundriss nicht beantworten, und jede Zahl auf einer Website wäre eine Hausnummer. Was sich sagen lässt: Sie zahlen nicht für Ausstattung, die Sie nicht brauchen, weil jedes Teil einzeln gefertigt wird. Bringen Sie Ihre Maße mit, dann rechnen wir es Ihnen aus.
Kann ich eine Sachsenküche direkt beim Hersteller kaufen?
Nein. Sachsenküchen verkauft über den Fachhandel. Geplant, aufgemessen und montiert wird beim Händler – bei uns.
Wie lange dauert es, bis die Küche da ist?
Das hängt vom Modell, von den Geräten und von der Auslastung ab. Eine belastbare Zahl nennen wir Ihnen, wenn die Planung steht – vorher wäre sie geraten. Was wir zusagen, halten wir.
Bekomme ich in zehn Jahren noch Ersatzteile?
Eine Garantie darauf könnte kein Küchenstudio ehrlich geben; Dekore und Beschläge laufen irgendwann aus. Was wir sagen können: Der Weg zum Hersteller ist kurz, und wir kümmern uns darum, statt Sie an eine Hotline zu verweisen.
Sehen Sie sich die Sachsenküche in unserer Ausstellung an.
Rudolf-Walther-Straße 3 · 01156 Dresden-Altfranken
Mo–Fr 10–18 Uhr · Sa 10–16 Uhr