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Küche modernisieren – oder lieber eine neue?
Nicht jede Küche muss raus. Manches lässt sich einzeln erneuern und spart Ihnen Geld. Anderes rechnet sich nicht mehr – und das sagen wir Ihnen lieber vorher als hinterher. Beratung und Aufmaß kosten Sie nichts.

Was sich wirklich lohnt
Wenn der Korpus in Ordnung ist, muss nicht alles heraus. Drei Dinge lassen sich in aller Regel einzeln erneuern:
- Einbaugeräte. Backofen, Kochfeld, Geschirrspüler, Kühlschrank. Heutige Geräte verbrauchen weniger und können mehr als die von vor fünfzehn Jahren. Und anders als bei den Fronten haben sich die Nischenmaße über die Jahre kaum verändert – bisher haben wir mit etwas Mühe für fast jeden Kunden ein passendes Gerät gefunden.
- Arbeitsplatte. Die sichtbarste Veränderung überhaupt. Eine neue Platte lässt eine Küche wirken wie frisch geliefert, und der Rest bleibt stehen.
- Spüle und Armatur. Ein kleiner Eingriff mit spürbarer Wirkung im Alltag – oft zusammen mit der Arbeitsplatte, weil beides ohnehin gemeinsam ausgebaut wird.
Wovon wir abraten – und warum
Vom reinen Frontentausch. Er klingt nach der günstigen Lösung, wird in der Praxis aber häufig teurer als eine neue Küche. Die Höhen älterer Fronten entsprechen dem heutigen Rastermaß nicht mehr und sind so nicht mehr lieferbar – jede einzelne Front wird zur Sonderanfertigung. Dazu kommen die Beschläge: Scharniere, die viele Jahre gearbeitet haben, lassen sich oft nicht mehr sauber einstellen. Neue Fronten sitzen dann schief oder schließen nicht richtig. Sie zahlen also mehr und bekommen weniger.
Von aufgequollenen Korpussen und Wasserschaden. Das lässt sich nicht auf Dauer reparieren. Wer dort Geld hineinsteckt, verliert es – der Schaden arbeitet weiter, gleich wie schön die neue Front aussieht.
Wir sagen Ihnen auch dann die Wahrheit, wenn wir daran nichts verdienen.
Wann eine neue Küche die bessere Rechnung ist
Beim Zusammenrechnen stellt sich oft dasselbe heraus: Wer Geräte, Arbeitsplatte und Fronten addiert, landet beim Preis einer neuen Küche – und hat danach trotzdem alte Korpusse, alte Beschläge und alte Auszüge. Die Modernisierung lohnt sich, solange sie einzelne Teile betrifft. Sobald es mehrere werden, kippt die Rechnung.
Was eine neue Küche bei Ihnen kostet, hängt von Fronten, Arbeitsplatte und Geräten ab. Den Preis nennen wir Ihnen ehrlich und von Anfang an – ohne Rabatttricks, ohne versteckte Posten. Sie wissen, woran Sie sind, bevor Sie irgendetwas unterschreiben. Wie eine Planung bei uns abläuft, steht auf der Seite Küchenplanung.
Was die Modernisierung kostet
Eine ehrliche Antwort: Das hängt davon ab, welchen Hersteller Sie möchten. Zwischen einer einfachen und einer hochwertigen Arbeitsplatte liegen Welten, und bei Geräten ist es genauso. Hier eine Preisspanne hinzuschreiben, wäre deshalb unseriös – sie würde eine Erwartung wecken, die wir womöglich nicht halten können.
Wir führen bewusst die ganze Bandbreite – vom Einstieg bis zur Oberklasse. Deshalb lässt sich eine Modernisierung auf das Budget zuschneiden, das Sie sich vorgenommen haben, statt umgekehrt.
Was Ihr Fall kostet, rechnen wir beim Termin konkret durch – kostenlos und unverbindlich, wie alles bei uns bis zur Unterschrift.
Wie es abläuft
- Erst schauen, dann rechnen. Wir sehen uns Ihre Küche an – im Geschäft anhand von Fotos und Maßen oder direkt bei Ihnen zu Hause. Das Aufmaß macht Ihr Verkäufer selbst – derselbe, der Ihre Küche geplant hat – und es kostet nichts.
- Sie bekommen eine klare Empfehlung. Auch dann, wenn sie lautet: Lassen Sie es so, wie es ist.
- Wir liefern und bauen selbst ein. Von der Planung bis zum letzten Handgriff haben Sie einen Ansprechpartner.
- Sie zahlen erst bei der Lieferung. Keine Anzahlung, weder für die Planung noch für die Küche.
Häufige Fragen
Lohnt es sich, nur die Fronten zu tauschen?
Meistens nicht. Rastermaß und Beschläge machen es teurer als gedacht – die ausführliche Begründung steht oben unter „Wovon wir abraten“.
Repariert ihr auch etwas?
Einen Reparaturdienst haben wir nicht. Gerätereparaturen übernehmen wir grundsätzlich nicht – dafür ist der Kundendienst des Herstellers zuständig. Wir planen, liefern und bauen ein.
Kommt ihr zum Aufmaß nach Hause?
Ja, und es kostet nichts. Das Aufmaß macht Ihr Verkäufer selbst, bevor irgendetwas bestellt wird.
Muss ich eine Anzahlung leisten?
Nein. Bei uns gibt es grundsätzlich keine Anzahlung – weder für die Planung noch für die Küche. Bezahlt wird bei der Anlieferung.
Wie lange dauert es bis zur fertigen Küche?
Das hängt vom Hersteller und von der Ausstattung ab. Bei Burger geht es besonders schnell: Dessen „12-Tage-Küche“ wird in zwölf Werktagen gefertigt – mit dem Transport sind das rund 20 Tage, bis sie bei uns im Lager zur Selbstabholung bereitsteht. Das gilt nicht für jede Küche: Burger hält dafür ein wöchentliches Kontingent bereit, Sonderanfertigungen sind ausgenommen, und der Auftrag muss unverändert durchlaufen. Ob es bei Ihnen geht, sagen wir Ihnen bei der Planung. Im Normalfall ist der Einbau 6 bis 8 Wochen nach dem Aufmaß möglich – das ist die grobe Richtung, an der Sie planen können. Verbindlich wird der Termin, sobald der Hersteller bestätigt hat; vorher nennen wir Ihnen keinen, den wir nicht halten können.
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